
Was sind Selbstorganisierte Teams?
Selbstorganisierte Teams übernehmen gemeinsam Verantwortung für das Gestalten und Steuern des Leistungsprozesses und seiner Ergebnisse in einem klar gesteckten Verantwortungsrahmen. Sie koordinieren eigenständig Aufgaben- und Rollenverteilung und die Koordination und Kommunikation mit dem Teamumfeld. Sie sind dort besonders gefragt, wo Instabilität die Regel ist, denn sie können kreative Lösungen entwickeln und schnell und beweglich auf veränderte Rahmenbedingungen und Störungen reagieren aufgrund ihrer kontinuierlichen Prozessreflexion.
Selbstorganisierte Teams
Empowerment zur Selbststeuerung
Das Potential
Selbstorganisierte Teams zeichnen sich durch Flexibilität und (Teil-) Autonomie aus. Sie zeigen hohe Entscheidungs- und Verantwortungskompetenz für ihre Aufgaben, ihre Ergebnisse und ihr kontinuierliches Lernen und Entwickeln. Durch Prozessreflexion, Feedback und Kollaboration im Team können sie ihr geplantes Vorgehen schnell sich ändernden Randbedingungen anpassen und agil mit der Entwicklung neuer Lösungen reagieren.
Die Herausforderung – Aufbau und Steuerung
Für eine gelingende Selbstorganisation arbeiten wir mit Ihnen an der Klärung folgender Themen:
- Für welche Aufgaben sind Selbstorganisierte Teams bei uns geeignet?
- Welcher Typ selbstorganisierter Teams passt zu unserer Organisation?
- Welche Rahmenbedingungen sind nötig für den Aufbau und die Steuerung von Selbstorganisation?
- Wie ändern sich dabei die Rollen von Führung und Mitarbeitenden?
- Wie gestaltet sich gelingende Verantwortungsübernahme bei Selbstorganisierten Teams und welche Tools sind nützlich bei ihrer Entwicklung?
Unsere Beratungsleistung
Wir unterstützen dabei, Selbstorganisation als einen kontinuierlichen Lernprozess zwischen Organisation, Management, Teams und MitarbeiterInnen zu organisieren. Wir prüfen mit Ihnen, welche Prozesse und Strukturen, welche Kultur und Personalarbeit im Unternehmen schon passfähig sind bzw. geschaffen werden sollten, um Selbstorganisation zu stärken. Wir ergänzen bestehende Instrumente oder stellen neue Kollaborationstools und Methoden zur Verfügung, damit Ihre Initiative für Selbstorganisierte Teams optimale Ergebnisse erreicht.
Gestaltung von Selbstorganisation
Wir gestalten mit Ihnen unterstützendes Lernen, on- und off-the-job, wie Action Learning, kollegiale Beratung, Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks aus ManagerInnen, ExpertInnen und KollegInnen für operativen und strategischen Austausch.
Führungs-, Zulieferer- und Unterstützungsprozesse für Selbstorganisierte Teams sollten möglichst verbindlich und einfach gestaltet sein, um den Zeit- und Energieaufwand gering zu halten. Wir analysieren mit Ihnen die bestehenden Prozesse.
Wir erarbeiten mit Ihnen Kriterien zur Auswahl und Förderung von MitarbeiterInnen für selbstorganisierte Teams. Gemeinsam setzen wir flexible Performance- und Anreizsysteme auf, die es Ihnen erlauben, das Lernen, Kooperieren, Entscheiden und die Veränderungsbereitschaft von Einzelnen und Teams gerecht zu bewerten und angemessen zu honorieren.
Im Management unterstützen wir durch Dialog, Reflexion und Feedback bei der Entwicklung einer Fehlerkultur, die das Lernen unterstützt.
Wir setzen mit Ihnen Netzwerkstrukturen auf, die den Zugang zu Informationen, Trends und Anforderungen im direkten Kontakt mit dem Umfeld und den Kunden erzeugen und die so Selbstorganisation ermöglichen.
cinco.systems unterstützt mit Konzeption und Moderation von Kick-off- Workshops für Selbstorganisierte Teams, bei der Definition von Selbstorganisation und Verantwortungsrollen, mit Teamentwicklung für bestehende Teams, dem Aufsetzen von Reflexionsprozessen durch Action Learning, kollegiale Beratung, Coaching sowie Trainingsmaßnahmen.
Beispiele für Kollaborationsinstrumente & -Methoden
Der Kollaborationsraum® stellt einen “Container“ bereit, um Kollaborationsdynamiken zu absorbieren und Kollaborationspartner und Kollaborationsaufgabe zu verbinden
Beim Action Learning kommen Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Unternehmensbereichen zusammen um ein eigenes gemeinsames Projekt oder eine übergreifende Aufgabenstellung des Unternehmens zu lösen.
Während die cross-funktionale, interdisziplinäre Gruppe am anstehenden Thema arbeitet, reflektiert sie parallel dazu ihre Lernerfahrungen
- Mit sich selbst, den persönlichen Mindsets, Denk- und Reaktionsmustern und möglichen Entwicklungsbedarfen als Fach- und Führungskraft
- Mit der Gruppe und den kulturellen und kollektiven Mustern, die Kollaboration ermöglichen und behindern
- Mit der Organisation und den Rahmenbedingungen, die die Entwicklung von Lösungen für das Projekt ermöglichen und erschweren.
Die gewonnen Erkenntnisse werden in konkreten Aktionen umgesetzt (fast cycle prtotyping) und aus der Umsetzung heraus wieder neue Lernerfahrungen gewonnen. So entstehen machbare Lösungen für das anstehende Projekt und Impulse für die Weiterentwicklung des Einzelnen, der Führungs-Community und des Unternehmens.
Tragfähige Entscheidungen und Lösungen in einer Gruppe beruhen weniger auf einer hohen Zustimmung der Einzelnen, als auf dem insgesamt geringen Widerstand und wenigen Einwänden der Mitglieder. Die professionelle Konsensfindung unterstützt im kooperativen Entscheidungsprozess dabei, die graduelle Akzeptanz von Entscheidungsalternativen der Teammitglieder zügig zu ermitteln.