
Was ist eigentlich Kollaborationskompetenz?
Kollaborationskompetenz – oft auch Kooperationskompetenz genannt – ist die Fähigkeit, eine Situation der nicht-hierarchischen Zusammenarbeit zielführend zu bewältigen.
Sie basiert auf vier Einzelkompetenzen strategische -, fachlich und methodische Kompetenz, Sozialkompetenz und organisatorische Kompetenz, welche die vier Handlungsbereiche einer Kollaboration bewältigen.
Kollaborationskompetenzen in allen vier Handlungsbereichen sind nötig, um die Anforderungen verschiedener Organisationskulturen, Personengruppen, Geschäftseinheiten und Arbeitsfelder in einer Kollaboration zu integrieren. Alle vier Kollaborationskompetenzen gebündelt bringen erst den Erfolg eines Kollaborationsprojekts.
Kollaborationskompetenz
Kollaborationskompetenz wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, um auf komplexe Zukunftsanforderungen und Innovationsbedarfe erfolgreich Antwort geben zu können. Kollaborationskompetenz wird auch benötigt, um dem wachsenden Bedürfnis nach Vernetzung, gemeinsamer Lösungsfindung und Wir-Kultur nachzukommen und partnerschafliche Lösungen in Multistakeholder-Initiativen und bei der Lösung komplexer gesellschaftlicher Themen zu finden.
Kollaborationskompetenz bedeutet, in verschiedenen Rollen zu Hause zu sein und zwischen ihnen fließend, situativ wechseln können: von der Führungskraft zum gleichgestellten Teammitglied in einer Kollaboration; von der ExpertIn für das Fachliche zur BeraterIn der Zusammenarbeit zwischen Bereichen; von der KennerIn der lokalen Arbeitskultur zur VermittlerIn der globalen Geschäftsanforderungen.
Für dieses agile Selbstverständnis und seine situative Rollengestaltung brauchen alle Organisationsmitglieder die “Matrix im Kopf”, die ihnen dabei hilft, die Anforderungen verschiedener Kulturen, Personengruppen, Geschäftseinheiten und Arbeitsfelder zu integrieren. Nicht im Alleingang, sondern mit anderen zusammen.
Dafür sind konkrete Fähigkeiten nötig, für die wir in unseren Trainings, Action Learnings, kollegialen Beratungsformaten, Lernreisen und Workshops Lernimpulse setzen. Beispielsweise
- Empathie und Perspektivenwechsel, um sich in verschiedene Stakeholder hineinzuversetzen und Interessen auszugleichen,
- Zwischen Mikro- und Makrosichten hin und her zoomen,
- Auf Augenhöhe kommunizieren können,
- Netzwerk-Skills zur Überbrückung fachlicher und organisatorischer Silos und mentaler Gräben,
- Polaritäten in Synergien verwandeln,
- Kollaborativ Entscheidungen herbeiführen können,
- Konflikte produktiv nutzen und kollektives Handeln ermöglichen,
Unsere Qualifizierungsangebote